Die endgültigen Daten des Immobilienmarktes für das Jahr 2025 wurden bereits veröffentlicht und es ist an der Zeit, sie zu analysieren. Im Folgenden gliedern wir die Zahlen sowohl auf Provinzebene als auch für die Region Baix Empordà und die wichtigsten Gemeinden im Zentrum der Costa Brava.
Die Provinz Girona
Die Gesamtzahl der Wohnimmobilienkäufe im Jahr 2025 erreichte die beachtliche Zahl von 14.367 Transaktionen. Dieses Volumen liegt nicht weit unter dem Rekord von 2022 und bedeutet einen Anstieg von 6,66 % gegenüber 2024, was bestätigt, dass die Nachfrage weiterhin stark ist.
Zudem verfestigt sich der im vergangenen Jahr beobachtete Anteil des Neubaus: Wie schon 2024 machen Neubauwohnungen etwas mehr als 20 % der abgeschlossenen Transaktionen aus. Das sind gute Nachrichten, die zeigen, dass der Immobilienmarkt weiterhin dynamisch ist, mit einer soliden Nachfrage und einem durch den Neubau gestützten Angebot, das positiv reagiert.
Was die allgemeinen Preise der Provinz betrifft:
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Neubau: Der durchschnittliche Preis liegt bei 271.000 € (in der Regel handelt es sich um geräumigere Wohnungen).
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Bestand: Der durchschnittliche Preis liegt bei 227.000 €.
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Preis pro Quadratmeter: Er ist in beiden Fällen sehr ähnlich und liegt bei rund 2.450 €. Das entspricht einem Anstieg des durchschnittlichen Quadratmeterpreises auf Provinzebene von 8 % im Jahresvergleich.
Baix Empordà
In der Region Baix Empordà sind die allgemeinen Trends ähnlich, jedoch deutlich ausgeprägter. Der durchschnittliche Gesamtpreis erreicht 323.700 € und liegt damit 36 % über dem Provinzdurchschnitt. Dies ist auf die große Anzahl an Immobilien im mittleren bis gehobenen Segment und auf das Wachstum des Neubaus entlang der gesamten Küste zurückzuführen.
Der Preis pro Quadratmeter liegt bei rund 3.000 €, was einem Anstieg von 15,89 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, allerdings mit deutlichen Unterschieden je nach Lage:
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Höchstwerte pro m²: Castell-Platja d’Aro (3.525 €) und Calonge i Sant Antoni (3.372 €).
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Mindestwert pro m²: Santa Cristina d’Aro (2.280 €).
Es ist wichtig hervorzuheben, dass sechs Gemeinden (Calonge i Sant Antoni, Castell-Platja d’Aro, Palamós, Palafrugell, Santa Cristina d’Aro und Sant Feliu de Guíxols) 75 % der abgeschlossenen Transaktionen in der Region ausmachen. Bei einer detaillierten Analyse zeigen sich jedoch große Unterschiede:
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Santa Cristina d’Aro: Es ist die Gemeinde mit dem höchsten durchschnittlichen Gesamtpreis (357.700 €), hat paradoxerweise aber den niedrigsten Quadratmeterpreis. Das erklärt sich dadurch, dass die Mehrheit der Transaktionen Häuser mit großer Fläche betrifft, mit einem Durchschnitt von 166,4 m².
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Castell-Platja d’Aro vs. Calonge i Sant Antoni: Beide Gemeinden weisen ähnliche Durchschnittspreise auf (zwischen 320.000 € und 340.000 €), doch ihr Verhalten unterscheidet sich, wenn man Neubau und Bestand getrennt betrachtet:
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In Castell-Platja d’Aro sind die Preise (sowohl insgesamt als auch pro m²) bei Neubau und Bestand sehr ähnlich.
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In Calonge i Sant Antoni zeigen sich große Unterschiede: Projekte in erster Meereslinie treiben den Quadratmeterpreis des Neubaus auf 4.156 €, gegenüber 2.922 € beim Bestand.
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Palamós: Verzeichnet mit 245.400 € den niedrigsten Durchschnittspreis dieser Gruppe. Dennoch weist der Ort einen starken Anstieg von 19,8 % gegenüber dem Vorjahr auf.
Zusammenfassend: Diese Zahlen zeigen, dass jeder lokale Markt seine eigenen Besonderheiten hat. Ein fundiertes Wissen über die Merkmale und Mechanismen, die jede Zone beeinflussen, kann beim Verkauf einer Immobilie den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.

